News vom 30.09.2002

Hallo liebe Leser,

hier wie üblich in (fast) montalichem Abstand unsere News aus Singapore und anderen Regionen Asiens.

Was ist seit dem letzten Newsletter vom 4.8.02 passiert?
- Siska war mit Claudia und Cristina in den Cameron Highlands in Malaysia unterwegs (Anfang August).
- Karli's Geschäftsreise nach Brunei (Mitte August)
- Geschäftsreisen von uns beiden auf den Philippinen - allerdings in "getrennter Mission"! (Ende August)
- Mitte August war das sogenannte Hungry Ghost Festival gefolgt vom Mid Autumn Festival Anfang September
- Wochenendurlaub auf den malaysischen Inseln Pulau Redang, Pulau Rawa und Segeln vor der Ostküste Malaysias
- last but not least hat Siska am ersten Freitag im September den Stammtisch des Ehemaligen Vereins Passau in Singapur eröffnet
- ach ja, da gab es doch noch die singapurianische Variante des Oktoberfests!

... übrigens auf unsere Tipseite findet Ihr jetzt auch einen tollen Link für die Taucher unter Euch!

Im letzten Newsletter habe ich ja schon angeschnitten, dass Siska mit Claudia und Cristina Anfang August in Malaysia unterwegs war und hier könnt Ihr auch sehen und lesen wie es war.

Siska mit Claudia und Cristina in den Cameron Highlands Malaysia
Wir 3 haben uns in Kuala Lumpur getroffen, um von dort mit einer wackeligen Gurke von Bus in die Cameron Highlands zu düsen. Die Highlands sind bekannt für gute, kühle Luft, Teeplantagen und Erdbeeren, mit dem höchsten Berg Gunung Brinchang mit einer Höhe von 2000m. Die ersten Ansiedlungen wurden durch William Cameron 1885 vorgenommen. 1929 etablierte John Archibald Russell die ersten Boh Teeplantagen. Er war es auch, der viele Teepflücker aus sog. Billiglohnländern wie Indien in der Region ansiedelte
Kurz vor unserer Ankunft in Tanah Rata streifte unser Bus in den kurvigen, engen Strassen einen anderen. Alle Mann stiegen aus und nach einiger Diskussion wollte unser Fahrer, dass wir für ihn den Schaden an dem anderen Bus zahlen, damit wir weiterfahren konnten. Natürlich wollten wir das nicht und so wurde der nächst vorbeikommende Bus angehalten und die Fahrt ging weiter.
Es war wunderbar, endlich einmal wieder tief durchzuatmen und die Kühle der Highlands (um die 20 Grad) zu genieseen. Wir bezogen unser Quartier bei einer indischen Familie. Ganz klare Rollenverteilung war angesagt: Die indische Mama hatte die Hosen an und kommandierte den Rest der Familie herum. Nichtsdestotrotz haben wir es sehr genossen, insbesondere die leckeren Bananenpfannkuchen zum Frühstück.
Unser Aufenthalt wurde gestaltet durch schöne Djungel- und Teeplantagenwanderungen.und in den Boh Teeplantagen haben wir gelernt, wie Tee heute gepflückt und hergestellt wird. Es bedarf mehrer Fermentierungen bis der Tee letztendlich fertig ist. Auf einer unserer Wanderungen kamen wir durch ein "Orang Asli" Dorf der Eingeborenen der Highlands. Die Kinder winkten uns schon von Weitem zu und rief "Hello, what's your name? How are you?" und waren vollkommen begeistert, dass sie Besuch bekamen.
Der koloniale Einfluss der Engländer ist hier auch heute noch spürbar und so haben wir bei Scones und Tea den "Five o'clock Tea" genossen. Für mich ging es von hier nach Pulau Redang.

Pulau Redang (Anfang August)
Nachdem Siska schon 5 Tage mit den beiden unterwegs war, haben wir uns für ein gemeinsames Wochenende auf der Insel Pulau Redang getroffen.
Bevor ich ins Detail gehe, zunächst mal hier das überlebenswichige für Eure Malaysia Busreisen. Ich hab es ja nicht glauben wollen, als meine Kollegin meinte „nimm eine Decke oder Winterjacke mit in den Nachtbus!“ OK hier in Asien kann es schon mal frisch durch die andauernde Klimaanlagenausstrahlung werden, wenn man im Kino oder Theater sitzt, doch i.d.R. reichen Pullover und eine lange Hose aus, um sich warm zu halten. Doch diese Faustregel kann man getrost vergessen, wenn man mit dem Bus fährt. Ehrlich gesagt, ich fühlte mich wie eine Schweinehälfte im Frischkühltransporter. Die Fahrt von Singapore nach Kuala Terrengano dauerte rund 10 Stunden, doch länger hätte es auf keinen Fall sein dürfen, denn sonst hätte es wahrscheinlich die ersten Fälle von Erfrierungsgeschädigten gegeben. Der Bus hielt zwischendurch 2x was jeder nutzte, um sich wieder etwas aufzuwärmen und am liebsten wollte auch keiner mehr einsteigen. Auf die Frage, ob unser Busfahrer wohl die Temperatur höher stellen könne verneinte er dies. Es geht nur „An“ oder Aus“ (ist halt doch ein Kühlaggregat und keine Klima) und „Aus“ wäre nicht machbar, da er sonst schläfrig würde. Dann doch lieber erfrieren als in den Graben!
Pulau Redang war dann glücklicherweise eine gute Erholung nach den „Reisestrapazen“. Siska hatte solche Kühltransporte ja sogar mehrmals auf Ihrer Malaysiatour. Auf Pulau Redang findet man wirklich kristallklares Wasser. Entsprechend facettenreich ist die Meeresfauna /-flora, so dass man alle möglichen Korallen, Fische und Meereslebewesen beim Tauchen und Schnorcheln bewundern kann. Wir sahen z.B. alleine beim Schnorcheln schon Meeresschildkröten, Blacktiphaie, riesen Napoleonfische, Papagajenfische und vieles mehr....
Es war auf jeden Fall ein wunderschönes Wochenende währenddessen Singapur seinen 37. Nationalfeiertag feierte.

Brunei (Mitte August)
Mitte August musste ich mal geschäftlich nach Brunei, die Mitarbeiter meines dortigen Distributors schulen. Brunei, der eigentliche Name ist Negara Brunei Darussalam, das man als "Brunei - Ort des Friedens" übersetzen kann, ist ein Stadtstaat mit knapp 330.000 Einwohnern, ein islamisches Land und wird von seiner Majestät Sultan Haji Hassanal Bolkiah Mu'izzaddin Waddaulah regiert und gelenkt. Es geht dort zwar nicht so restriktiv zu wie in Saudi Arabien, wo Frauen fast keine Rechte haben, aber dennoch sind z.B. der öffentliche Ausschank von Alkohol, Bars oder Diskoteken verboten.
Der Sultan von Brunei soll ja durch seine Einnahmen aus der ölgewinnung Brunei’s einer der reichsten Männer der Welt sein (gegenwärtig so um Rang 50). So ein reicher Mann hat natürlich auch seine eigene Airline Royal Brunei, die ich für meinen Flug nehmen durfte oder vielmehr nehmen musste. Etwas verwirrt war ich schon, als kurz vorm Abheben ein islamisches Gebet über die Bildschirme und Lautsprecher ausgestrahlt wurde, worin es etwa heisst: „ Allah beschütze uns auf unseren Reisen auch wenn wir in den Tod gehen sollten und kümmere Dich um unsere Angehörigen“. Zumindest war der englische Untertitel so zu verstehen. Da kann man ja nur hoffen, dass der Köing auch in die Flugzeugwartung investiert!
In Brunei selbst gibt es einige grosse Moscheen zu sehen, eine z.B. vom Vater des Sultans und eine vom Sultan selbst erbaut. Bekannt ist Brunei ausserdem für zahlreiche Pfahlbautenhäuser, die sogenannten "Kampung Ayer". Leider ist kurze Zeit vor meinem Besuch wahrscheinlich durch Lampions des Laternenfestes ein grosser Teil von rd. 80 Häusern abgebrannt.
Insgesamt kann man von Brunei sagen, dass man nicht all zu viel von dem Reichtum des Sultan sehen kann, denn Brunei’s Haushaltsbudget und auch die Infrastruktur hängt im wesentlichen von seinem „Spendenverhalten“ ab. Offensichtlich investiert der Sultan aber lieber woanders. Der Palast des Sultans, der 1700 Zimmer haben soll ist auch nur während des malaysichen Neujahrs (im Dezember) geöffnet. Zu dieser Zeit sind die Malaysier besonders gastfreundlich und zelebrieren sogenanntes „open-house“. Für den Sultanspalast soll dies auch gelten.
Die eine Nacht, die ich in Brunei war, bin ich etwas am Abend durch die Gegend gestapft, doch selten ist mir eine Stadt so leer vorgekommen. Ich hätte sozusagen eigenständig meinen Bürgersteig hochklappen können. Tja, soviel zur Gesetzgebung. Dann wird halt zu Hause hinter verschlossener Tür gefeiert.


Erlebnisse auf den Philippinen (Ende August)
Auf dem Weg geschäftlich nach Cebu, hatte ich (Siska) die Möglichkeit, das Wochenende noch mit einzubinden und mir die Insel ein wenig anzusehen. Ich habe mir einen Fahrer genommen und bin 3 Stunden auf holprigsten Strassen von Cebu City auf eine vorgelagerte Insel namens Badian gefahren. Die Fahrt hat unglaublich viele bunte Eindrücke vermittelt, hübsche Vegetation, kleine zusammengezimmerte Hüttchen am Strassenrand, vor denen die Familien sassen und die Frauen mit dem Waschbrett die Wäsche wuschen. Da Sonntag war, waren vielen Kirchgänger unterwegs und, kaum zu glauben, die Gläubigen standen bis weit auf die Strasse...
Auf Badian ist ein kleines Resort angelegt, das einzige auf der Insel. Der Manager hat mich sehr stolz herumgeführt - sehr schöne Zimmer mit Blick auf das Meer, alles hübsch dekoriert. Zur Entspannung habe ich in dem kleinen Spa eine 4-händige Synchronmassage genossen, in einem offenen Häuschen mit Blick auf das Meer und der Toilette in der freien Natur - einfach einsame Spitze.

In den daraufolgenden Tagen habe ich mit Kollegen Kunden besucht und bei diesen eCommerce vorgestellt. Die Internetverbidungen sind sehr unterschiedlich ausgelegt, aber das Hauptkommunikationsmedium der Phillipinen sind heute SMSs: insgesamt 5 Mio pro Tag werden für je 1 Peso verschickt. Egal wie arm die Menschen sind, ein Handy hat doch jeder!
Eine für mich schwiereige Erfahrung waren die vielen bettelnden Kinder. Auf dem Markt in Cebu standen sie in Schwärmen um mich herum. Man muss ihnen eine gewisse Professionalität zugestehen, mit der sie diesen traurigen Blick aufsetzen. Die Versuchung ist sehr gross, ihnen etwas zu geben, aber sobald einer etwas bekommen hat, kommen 10 weitere. Als sie sahen, dass ich eine Kamera hatte, wollten sie unbedingt ein Photo machen und nachdem sie das digitale Photo hinterher in der Kamera gleich begutachten konnten, waren sie stolz wie Oskar - die ganzen Marktteilnehmer haben Anteilnahme gezeigt und standen um uns herum.

In Manila hatte ich dann noch 2 interesante Erlebnisse: Zum einen hatten wir ein leichtes Erdbeben, zum anderen hatten wir erste Erfahrungen mit "Vetternwirtschaft". Wir waren abends zum Essen mit dem Wagen unterwegs. Als wir wieder einstiegen sagte und unser Pseudo-Einweiser, wir hätten einen Platten. Da die Gegend sehr dunkel war und recht seltsame Gestalten herumhingen, beschloss mein Kollege, dies zu ignorieren. Nach einigen Kilometern haben wir dann doch nachgesehen und tatsächlich: wir hatten einen Platten. Erstaunlicherweise stand sofort ein Alter mit einer Platiktüte voller Werkzeug zur Stelle und bot sich an, den Reifen zu wechseln. Nach 15 Minuten war dies für 3 Euro geschehen und die Fahrt ging weiter...

Leider haben wir uns nur um ein paar Tage verpasst, denn Anfang September war ich (Karli) ebenfalls wiedermal in Manila zur Schulung und Büroeinweihung des neuen Büros unseres Distributors. Dabei konnte ich auch miterleben wie ein solches Büro den buddhistischen Segen bekommt. Die buddhistischen Mönche greifen in eine grosse Schale mit Münzgeld und Süssigkeiten und schmeissen diese Dinge wie beim Karnevalsumzug durch die Gegend. Alle Anwesenden haben sich ähnlich wie zu Karnevall auf die verstreuten Gaben gestürtzt, denn all die „gesegneten“ Münzen und Süssigkeiten bringen ja schliesslich Glück. Na dann, je mehr desto besser!

Für alle die, die sich auch ein besseres Bild von den Verkehrsmitteln auf den Philippinen machen wollen, habe ich auch mal ein paar Aufnahmen vom typischen öffentlichen Verkehrsmittel der Philippinen aufgenommen, den sogenannten „Jeepneys“ Da die Vehikel auch fast wie die ehemaligen Armee Jeeps aussehen liegt der Name wohl nahe. Dabei werden diese Fahrzeuge allerdings aus Schrottfahrzeugen zusammengebaut und bekommen lediglich eine neue Karosserie. Ein Durchschnitts-Jeepney kostet gerade mal um die 2.000 - 3.000 Euro.


Hungry Ghost Festival (Mitte August)

Das Fest der hungrigen Geister beginnt am 15. Tag des 7. Mondmonats und dauert ein paar Wochen.
Es wird geglaubt, daß in diesem Monat die Tore der Hölle geöffnet werden, um die hungrigen Geister zu befreien, die dann herumlaufen, um Nahrung auf der Erde zu suchen. Nett, nicht?

Es ist eine Art wie ein monatslanges Halloween, aber ohne „Trick or treating“.
Um ihre Vorfahren zu beschwichtigen, verbrennen die Leute sogenanntes 'Höllengeld' und andere Gaben an die Geister, die diese in ihrem Leben nach dem Tod verwenden. Es gibt bespielsweise Handies oder Rolexuhren aus Papier, die verbrannt werden können, damit die Vorfahren auch dort telefonieren können und immer wissen wie spät es ist! Daneben gibt es Fernseher, Luxusautos und andere Luxusgüter aus Papier zum verheitzen. Soweit ich es beurteilen kann, werden die Stücke Papier einfach verbrannt und dies erlaubt den Vorfahren irgendwie, die Waren zu sammeln.
Die Leute bringen auch Nahrung und Getränke an kleine Schreine vor deren Tür, um den Geistern auf ihrer Reise behilflich zu sein. Mann will schließlich nicht, daß der böse Geist bei einem bleibt und vielleicht sogar einzieht. Aus diesem Grunde sollten auch keine Umzüge oder Umbauten während des Hungry Ghost Festivals gemacht werden. Neben den Opfergaben werden auch Räucherstäbchen verbrannt und Gebete gelesen. Oder es gibt auch Marionettenvorstellungen, um die Geister nach Dunkelheit zu unterhalten. Chinesischen Geistern geht es nicht schlecht was !?

Mid Autumn Festival (Mitte August)
Eines der wichtigsten chinesischen Feste ist das „Fest zur Herbst-Mitte“. Chinesische Vorfahren glaubten, daß der siebte, achte und neunte Mondmonat dem Herbst gehören. Also fällt das Mittherbstfest auf den 15. Tag des achten Mondmonats. Feiern anlässlich des Mitt-Herbstes datieren mehr als 2.000 Jahre zurück. In Lehnszeiten beteten chinesische Kaiser zum Himmel für ein erfolgreiches Erntejahr und Wohlstand. Sie veranlassten, daß der Morgen des 15. Tages des zweiten Mondmonats dazu dient, um die Sonne zu verehren, und der Abend des 15. Tages des achten Mondmonats dazu dient, eine Lobeszeremonie auf den Mond zu veranstalten. Zur Herbstmitte hatten die Landwirte gerade aufgehört, ihre Ernten zu sammeln und Früchte von den Obstgärten hereinzubringen. So gab es allerhand zu feiern, wenn sie eine ertragreiche Ernte hatten, ausserdem waren sie nach einem Jahr harter Arbeit in der richtigen Stimmung zu feiern. So wurde das Mid Autumn Festival allmählich auch ein Festival der Landbevölkerung. Traditionell sitzt man abends zusammen vor den Opfergaben an den Mond und erzählt sich die alten Sagen über den Mond.

Für Tausende von Jahren hat die chinesische Bevölkerung den Wandel vom Leben auf Änderungen des Monds bezogen, wie er wachst und schwindet; Freude und Trauer, Abschied und Zusammenkunft. Weil der volle Mond rund ist und Zusammenkunft symbolisiert, wird das Mittelherbstfest auch als das Fest der Zusammenkunft angesehen. Alle Familienmitglieder versuchen, an diesem speziellen Tag zusammen zu kommen. Jene, die nicht nach Hause zurückkehren können, beobachten das helle Mondlicht und gedenken ihren nahen Angehörigen.

Heute sind die Feiern anlässlich der Herbst Mitte reichhaltiger und ausgefallener. Nach der Familienzusammenkunft und einem gemeinsamen Abendessen gehen viele Leute gerne hinaus, um spezielles Aufführungen in Parks oder auf öffentlichen Plätzen zu besuchen, so wie beispielsweise das Lantern Festival. In Singapur hatte dies schon einen eher modernen und kommerziellen Touch: Diesjähriges Motto des Lantern Festivals: „Walt Disney’s Film Motive“.

Eine Gemeinsamkeit gibt es allerdings in allen asiatischen Ländern mit chinesischem Einfluss zum Mid-Autumn Festival:
Dies ist die festliche Spezialität: Kuchen in Mondform oder schlicht "Mondkuchen"

Stammtisch des Ehemaligen Vereins Passau in Singapur (Anfang September)
Erstmalig am Freitag, den 6. September habe ich (Siska) den Stammtisch des Ehemaligen Vereins Passau's in Singapur eröffnet. Getroffen wurde sich im Sullivan's zu einem gepflegten Ehrdinger Weissbier - zur grossen Freude Karli´s ... Beim ersten Treffen waren wir ein illustrer Kreis von 11 Ehemaligen, einer Mischung aus Kuwis, BWLern und Juristen. Sogar eine Malayseirin, die in Passau English Law gelehrt hat, war mit dabei, inzwischen mit einem Ex-Passauer verheiratet und in Singapur lebend. Im 2 monatlichen Abstand werden wir dies nun wiederholen.


Pulau Rawa und Segeln um die malayischen Inseln der Ostküste (Mitte September)

Um nach Pulau Rawa als auch zum Segelboot "La Desirade" zu kommen, mußten wir erst mal 3 Stunden von Singapur Richtung Norden an die Ostküste Malaysia´s fahren. Nach Rawa geht es dann von Mersing mit dem Speedboat in nur einer halben Stunde. Rawa ist eine kleine Insel mit nur einem Resort. Wir haben uns auch mal ein Kajak ausgeliehen und sind in knapp 45 Minuten einmal um die Insel gepaddelt. Also wirklich mini. Auf Rawa waren wir zusammen mit einem befreundeten Pärchen: Anke und Knut. Anke und Knut sind ähnlich wie wir beide hier in Singapur. Anke arbeitet bei der BASF und Knut hat sich hier `ne Arbeit gesucht.
Falls mal einer Urlaub auf den malayischen Inseln machen möchte, Rawa ist einen Abstecher wert! Die Hütten sind wunderschön am Strand gelegen oder sogar ins Wasser gebaut. Das Wasser ist glasklar, der Sandstrand richtig fein und man kann richtig relaxen! Schaut Euch doch am besten die Bilder dazu an.

Segeln auf der Desirade war nochmal eine Steigerung. Wenn Ihr es mal machen wollt hier die Internetadresse.
Wir waren zu 10 und eine richtige nette Gruppe. Aber es war nicht nur Segeln. Zum einen wurden wir rundum verwöhnt (neben dem Skipper war auch noch ein Koch an Board) und zum anderen konnten wir allerhand unternehmen wie Wasserskifahren, Tauchen, Snorcheln, etc. Kurzum ein gelungenes Wochenende!

Oktoberfest im Swiss Club Singapur's (Letztes Septemberwochenende)
Wie der Name schon besagt: ein Ableger vom Oktoberfest allerdings im Swiss Club in Singapur. Ist zwar nicht ganz so gross, aber mindestens genauso, wenn nicht noch etwas lustiger! Es ist schon ein wahres Erlebnis anzusehen, wenn Asiaten von einer echten bayrischen Blaskapelle eingeheitzt bekommen, bayrische Trinksprüche mitsingen oder Polka tanzen! Die Kapelle aus Partenkirchen wurde extra deswegen eingeflogen. Justin, ein Freund aus Singapur konnte immerhin nach diesem Abend die ganzen Trinksprüche mitsingen oder gröhlen. ("Die Krüge hoch!... Ein Prosit, ein Prosit, ...) Die absolute Steigerung waren dann allerdings der Ententanz und die Polonaise durch's Bierzelt.

 

Lieben Gruß aus Singapur von

Siska und Karli