Hallo liebe Leser,
hier wie üblich in (fast) montalichem Abstand unsere News aus Singapore
und anderen Regionen Asiens.
Was ist seit dem letzten Newsletter vom 4.8.02 passiert?
- Siska war mit Claudia und Cristina in den Cameron
Highlands in Malaysia unterwegs (Anfang August).
- Karli's Geschäftsreise nach Brunei
(Mitte August)
- Geschäftsreisen von uns beiden auf den Philippinen
- allerdings in "getrennter Mission"! (Ende August)
- Mitte August war das sogenannte Hungry Ghost Festival gefolgt vom
Mid Autumn Festival Anfang September
- Wochenendurlaub auf den malaysischen Inseln Pulau
Redang, Pulau
Rawa und Segeln
vor der Ostküste Malaysias
- last but not least hat Siska am ersten Freitag im September den Stammtisch
des Ehemaligen Vereins Passau in Singapur eröffnet
- ach ja, da gab es doch noch die singapurianische Variante des Oktoberfests!
... übrigens auf unsere Tipseite findet Ihr jetzt auch einen tollen
Link
für die Taucher unter Euch!
Im letzten Newsletter habe ich ja schon angeschnitten, dass Siska mit
Claudia und Cristina Anfang August in Malaysia unterwegs war und hier
könnt Ihr auch sehen und lesen wie es war.
Siska mit Claudia und Cristina in den Cameron Highlands Malaysia
Wir 3 haben uns in Kuala Lumpur getroffen, um von dort mit einer wackeligen
Gurke von Bus in die Cameron Highlands zu düsen. Die Highlands
sind bekannt für gute, kühle Luft, Teeplantagen und Erdbeeren,
mit dem höchsten Berg Gunung Brinchang mit einer Höhe von
2000m. Die ersten Ansiedlungen wurden durch William Cameron 1885 vorgenommen.
1929 etablierte John Archibald Russell die ersten Boh Teeplantagen.
Er war es auch, der viele Teepflücker aus sog. Billiglohnländern
wie Indien in der Region ansiedelte
Kurz vor unserer Ankunft in Tanah Rata streifte unser Bus in den kurvigen,
engen Strassen einen anderen. Alle Mann stiegen aus und nach einiger
Diskussion wollte unser Fahrer, dass wir für ihn den Schaden an
dem anderen Bus zahlen, damit wir weiterfahren konnten. Natürlich
wollten wir das nicht und so wurde der nächst vorbeikommende Bus
angehalten und die Fahrt ging weiter.
Es war wunderbar, endlich einmal wieder tief durchzuatmen und die Kühle
der Highlands (um die 20 Grad) zu genieseen. Wir bezogen unser Quartier
bei einer indischen Familie. Ganz klare Rollenverteilung war angesagt:
Die indische Mama hatte die Hosen an und kommandierte den Rest der Familie
herum. Nichtsdestotrotz haben wir es sehr genossen, insbesondere die
leckeren Bananenpfannkuchen zum Frühstück.
Unser Aufenthalt wurde gestaltet durch schöne Djungel- und Teeplantagenwanderungen.und
in den Boh Teeplantagen haben wir gelernt, wie Tee heute gepflückt
und hergestellt wird. Es bedarf mehrer Fermentierungen bis der Tee letztendlich
fertig ist. Auf einer unserer Wanderungen kamen wir durch ein "Orang
Asli" Dorf der Eingeborenen der Highlands. Die Kinder winkten uns
schon von Weitem zu und rief "Hello, what's your name? How are
you?" und waren vollkommen begeistert, dass sie Besuch bekamen.
Der koloniale Einfluss der Engländer ist hier auch heute noch spürbar
und so haben wir bei Scones und Tea den "Five o'clock Tea"
genossen. Für mich ging es von hier nach Pulau Redang.
Pulau Redang (Anfang August)
Nachdem Siska schon 5 Tage mit den beiden unterwegs war, haben wir uns
für ein gemeinsames Wochenende auf der Insel Pulau Redang getroffen.
Bevor ich ins Detail gehe, zunächst mal hier das überlebenswichige
für Eure Malaysia Busreisen. Ich hab es ja nicht glauben wollen,
als meine Kollegin meinte „nimm eine Decke oder Winterjacke mit
in den Nachtbus!“ OK hier in Asien kann es schon mal frisch durch
die andauernde Klimaanlagenausstrahlung werden, wenn man im Kino oder
Theater sitzt, doch i.d.R. reichen Pullover und eine lange Hose aus,
um sich warm zu halten. Doch diese Faustregel kann man getrost vergessen,
wenn man mit dem Bus fährt. Ehrlich gesagt, ich fühlte mich
wie eine Schweinehälfte im Frischkühltransporter. Die Fahrt
von Singapore nach Kuala Terrengano dauerte rund 10 Stunden, doch länger
hätte es auf keinen Fall sein dürfen, denn sonst hätte
es wahrscheinlich die ersten Fälle von Erfrierungsgeschädigten
gegeben. Der Bus hielt zwischendurch 2x was jeder nutzte, um sich wieder
etwas aufzuwärmen und am liebsten wollte auch keiner mehr einsteigen.
Auf die Frage, ob unser Busfahrer wohl die Temperatur höher stellen
könne verneinte er dies. Es geht nur „An“ oder Aus“
(ist halt doch ein Kühlaggregat und keine Klima) und „Aus“
wäre nicht machbar, da er sonst schläfrig würde. Dann
doch lieber erfrieren als in den Graben!
Pulau Redang war dann glücklicherweise eine gute Erholung nach
den „Reisestrapazen“. Siska hatte solche Kühltransporte
ja sogar mehrmals auf Ihrer Malaysiatour. Auf Pulau Redang findet man
wirklich kristallklares Wasser. Entsprechend facettenreich ist die Meeresfauna
/-flora, so dass man alle möglichen Korallen, Fische und Meereslebewesen
beim Tauchen und Schnorcheln bewundern kann. Wir sahen z.B. alleine
beim Schnorcheln schon Meeresschildkröten, Blacktiphaie, riesen
Napoleonfische, Papagajenfische und vieles mehr....
Es war auf jeden Fall ein wunderschönes Wochenende währenddessen
Singapur seinen 37. Nationalfeiertag feierte.
Brunei (Mitte August)
Mitte August musste ich mal geschäftlich nach Brunei, die Mitarbeiter
meines dortigen Distributors schulen. Brunei, der eigentliche Name ist
Negara Brunei Darussalam, das man als "Brunei - Ort des Friedens"
übersetzen kann, ist ein Stadtstaat mit knapp 330.000 Einwohnern,
ein islamisches Land und wird von seiner Majestät Sultan Haji Hassanal
Bolkiah Mu'izzaddin Waddaulah regiert und gelenkt. Es geht dort zwar
nicht so restriktiv zu wie in Saudi Arabien, wo Frauen fast keine Rechte
haben, aber dennoch sind z.B. der öffentliche Ausschank von Alkohol,
Bars oder Diskoteken verboten.
Der Sultan von Brunei soll ja durch seine Einnahmen aus der ölgewinnung
Brunei’s einer der reichsten Männer der Welt sein (gegenwärtig
so um Rang 50). So ein reicher Mann hat natürlich auch seine eigene
Airline Royal Brunei, die ich für meinen Flug nehmen durfte oder
vielmehr nehmen musste. Etwas verwirrt war ich schon, als kurz vorm
Abheben ein islamisches Gebet über die Bildschirme und Lautsprecher
ausgestrahlt wurde, worin es etwa heisst: „ Allah beschütze
uns auf unseren Reisen auch wenn wir in den Tod gehen sollten und kümmere
Dich um unsere Angehörigen“. Zumindest war der englische
Untertitel so zu verstehen. Da kann man ja nur hoffen, dass der Köing
auch in die Flugzeugwartung investiert!
In Brunei selbst gibt es einige grosse Moscheen zu sehen, eine z.B.
vom Vater des Sultans und eine vom Sultan selbst erbaut. Bekannt ist
Brunei ausserdem für zahlreiche Pfahlbautenhäuser, die sogenannten
"Kampung Ayer". Leider ist kurze Zeit vor meinem Besuch wahrscheinlich
durch Lampions des Laternenfestes ein grosser Teil von rd. 80 Häusern
abgebrannt.
Insgesamt kann man von Brunei sagen, dass man nicht all zu viel von
dem Reichtum des Sultan sehen kann, denn Brunei’s Haushaltsbudget
und auch die Infrastruktur hängt im wesentlichen von seinem „Spendenverhalten“
ab. Offensichtlich investiert der Sultan aber lieber woanders. Der Palast
des Sultans, der 1700 Zimmer haben soll ist auch nur während des
malaysichen Neujahrs (im Dezember) geöffnet. Zu dieser Zeit sind
die Malaysier besonders gastfreundlich und zelebrieren sogenanntes „open-house“.
Für den Sultanspalast soll dies auch gelten.
Die eine Nacht, die ich in Brunei war, bin ich etwas am Abend durch
die Gegend gestapft, doch selten ist mir eine Stadt so leer vorgekommen.
Ich hätte sozusagen eigenständig meinen Bürgersteig hochklappen
können. Tja, soviel zur Gesetzgebung. Dann wird halt zu Hause hinter
verschlossener Tür gefeiert.
Erlebnisse auf den Philippinen (Ende August)
Auf dem Weg geschäftlich nach Cebu, hatte ich (Siska) die Möglichkeit,
das Wochenende noch mit einzubinden und mir die Insel ein wenig anzusehen.
Ich habe mir einen Fahrer genommen und bin 3 Stunden auf holprigsten
Strassen von Cebu City auf eine vorgelagerte Insel namens Badian gefahren.
Die Fahrt hat unglaublich viele bunte Eindrücke vermittelt, hübsche
Vegetation, kleine zusammengezimmerte Hüttchen am Strassenrand,
vor denen die Familien sassen und die Frauen mit dem Waschbrett die
Wäsche wuschen. Da Sonntag war, waren vielen Kirchgänger unterwegs
und, kaum zu glauben, die Gläubigen standen bis weit auf die Strasse...
Auf Badian ist ein kleines Resort angelegt, das einzige auf der Insel.
Der Manager hat mich sehr stolz herumgeführt - sehr schöne
Zimmer mit Blick auf das Meer, alles hübsch dekoriert. Zur Entspannung
habe ich in dem kleinen Spa eine 4-händige Synchronmassage genossen,
in einem offenen Häuschen mit Blick auf das Meer und der Toilette
in der freien Natur - einfach einsame Spitze.
In den daraufolgenden Tagen habe ich mit Kollegen Kunden besucht und
bei diesen eCommerce vorgestellt. Die Internetverbidungen sind sehr
unterschiedlich ausgelegt, aber das Hauptkommunikationsmedium der Phillipinen
sind heute SMSs: insgesamt 5 Mio pro Tag werden für je 1 Peso verschickt.
Egal wie arm die Menschen sind, ein Handy hat doch jeder!
Eine für mich schwiereige Erfahrung waren die vielen bettelnden
Kinder. Auf dem Markt in Cebu standen sie in Schwärmen um mich
herum. Man muss ihnen eine gewisse Professionalität zugestehen,
mit der sie diesen traurigen Blick aufsetzen. Die Versuchung ist sehr
gross, ihnen etwas zu geben, aber sobald einer etwas bekommen hat, kommen
10 weitere. Als sie sahen, dass ich eine Kamera hatte, wollten sie unbedingt
ein Photo machen und nachdem sie das digitale Photo hinterher in der
Kamera gleich begutachten konnten, waren sie stolz wie Oskar - die ganzen
Marktteilnehmer haben Anteilnahme gezeigt und standen um uns herum.
In Manila hatte ich dann noch 2 interesante Erlebnisse: Zum einen hatten
wir ein leichtes Erdbeben, zum anderen hatten wir erste Erfahrungen
mit "Vetternwirtschaft". Wir waren abends zum Essen mit dem
Wagen unterwegs. Als wir wieder einstiegen sagte und unser Pseudo-Einweiser,
wir hätten einen Platten. Da die Gegend sehr dunkel war und recht
seltsame Gestalten herumhingen, beschloss mein Kollege, dies zu ignorieren.
Nach einigen Kilometern haben wir dann doch nachgesehen und tatsächlich:
wir hatten einen Platten. Erstaunlicherweise stand sofort ein Alter
mit einer Platiktüte voller Werkzeug zur Stelle und bot sich an,
den Reifen zu wechseln. Nach 15 Minuten war dies für 3 Euro geschehen
und die Fahrt ging weiter...
Leider haben wir uns nur um ein paar Tage verpasst, denn Anfang September
war ich (Karli) ebenfalls wiedermal in Manila zur Schulung und Büroeinweihung
des neuen Büros unseres Distributors. Dabei konnte ich auch miterleben
wie ein solches Büro den buddhistischen Segen bekommt. Die buddhistischen
Mönche greifen in eine grosse Schale mit Münzgeld und Süssigkeiten
und schmeissen diese Dinge wie beim Karnevalsumzug durch die Gegend.
Alle Anwesenden haben sich ähnlich wie zu Karnevall auf die verstreuten
Gaben gestürtzt, denn all die „gesegneten“ Münzen
und Süssigkeiten bringen ja schliesslich Glück. Na dann, je
mehr desto besser!
Für alle die, die sich auch ein besseres Bild von den Verkehrsmitteln
auf den Philippinen machen wollen, habe ich auch mal ein paar Aufnahmen
vom typischen öffentlichen Verkehrsmittel der Philippinen aufgenommen,
den sogenannten „Jeepneys“ Da die Vehikel auch fast wie
die ehemaligen Armee Jeeps aussehen liegt der Name wohl nahe. Dabei
werden diese Fahrzeuge allerdings aus Schrottfahrzeugen zusammengebaut
und bekommen lediglich eine neue Karosserie. Ein Durchschnitts-Jeepney
kostet gerade mal um die 2.000 - 3.000 Euro.
Hungry Ghost Festival (Mitte August)
Das Fest der hungrigen Geister beginnt am 15. Tag des 7. Mondmonats
und dauert ein paar Wochen.
Es wird geglaubt, daß in diesem Monat die Tore der Hölle
geöffnet werden, um die hungrigen Geister zu befreien, die dann
herumlaufen, um Nahrung auf der Erde zu suchen. Nett, nicht?
Es ist eine Art wie ein monatslanges Halloween, aber ohne „Trick
or treating“.
Um ihre Vorfahren zu beschwichtigen, verbrennen die Leute sogenanntes
'Höllengeld' und andere Gaben an die Geister, die diese in ihrem
Leben nach dem Tod verwenden. Es gibt bespielsweise Handies oder Rolexuhren
aus Papier, die verbrannt werden können, damit die Vorfahren auch
dort telefonieren können und immer wissen wie spät es ist!
Daneben gibt es Fernseher, Luxusautos und andere Luxusgüter aus
Papier zum verheitzen. Soweit ich es beurteilen kann, werden die Stücke
Papier einfach verbrannt und dies erlaubt den Vorfahren irgendwie, die
Waren zu sammeln.
Die Leute bringen auch Nahrung und Getränke an kleine Schreine
vor deren Tür, um den Geistern auf ihrer Reise behilflich zu sein.
Mann will schließlich nicht, daß der böse Geist bei
einem bleibt und vielleicht sogar einzieht. Aus diesem Grunde sollten
auch keine Umzüge oder Umbauten während des Hungry Ghost Festivals
gemacht werden. Neben den Opfergaben werden auch Räucherstäbchen
verbrannt und Gebete gelesen. Oder es gibt auch Marionettenvorstellungen,
um die Geister nach Dunkelheit zu unterhalten. Chinesischen Geistern
geht es nicht schlecht was !?
Mid Autumn Festival (Mitte August)
Eines der wichtigsten chinesischen Feste ist das „Fest zur Herbst-Mitte“.
Chinesische Vorfahren glaubten, daß der siebte, achte und neunte
Mondmonat dem Herbst gehören. Also fällt das Mittherbstfest
auf den 15. Tag des achten Mondmonats. Feiern anlässlich des Mitt-Herbstes
datieren mehr als 2.000 Jahre zurück. In Lehnszeiten beteten chinesische
Kaiser zum Himmel für ein erfolgreiches Erntejahr und Wohlstand.
Sie veranlassten, daß der Morgen des 15. Tages des zweiten Mondmonats
dazu dient, um die Sonne zu verehren, und der Abend des 15. Tages des
achten Mondmonats dazu dient, eine Lobeszeremonie auf den Mond zu veranstalten.
Zur Herbstmitte hatten die Landwirte gerade aufgehört, ihre Ernten
zu sammeln und Früchte von den Obstgärten hereinzubringen.
So gab es allerhand zu feiern, wenn sie eine ertragreiche Ernte hatten,
ausserdem waren sie nach einem Jahr harter Arbeit in der richtigen Stimmung
zu feiern. So wurde das Mid Autumn Festival allmählich auch ein Festival
der Landbevölkerung. Traditionell sitzt man abends zusammen vor den
Opfergaben an den Mond und erzählt sich die alten Sagen über den Mond.
Für Tausende von Jahren hat die chinesische Bevölkerung den
Wandel vom Leben auf Änderungen des Monds bezogen, wie er wachst
und schwindet; Freude und Trauer, Abschied und Zusammenkunft. Weil der
volle Mond rund ist und Zusammenkunft symbolisiert, wird das Mittelherbstfest
auch als das Fest der Zusammenkunft angesehen. Alle Familienmitglieder
versuchen, an diesem speziellen Tag zusammen zu kommen. Jene, die nicht
nach Hause zurückkehren können, beobachten das helle Mondlicht
und gedenken ihren nahen Angehörigen.
Heute sind die Feiern anlässlich der Herbst Mitte reichhaltiger und
ausgefallener. Nach der Familienzusammenkunft und einem gemeinsamen
Abendessen gehen viele Leute gerne hinaus, um spezielles Aufführungen
in Parks oder auf öffentlichen Plätzen zu besuchen, so wie
beispielsweise das Lantern Festival. In Singapur hatte dies schon einen
eher modernen und kommerziellen Touch: Diesjähriges Motto des Lantern
Festivals: „Walt Disney’s Film Motive“.
Eine Gemeinsamkeit gibt es allerdings in allen asiatischen Ländern
mit chinesischem Einfluss zum Mid-Autumn Festival:
Dies ist die festliche Spezialität: Kuchen in Mondform oder schlicht
"Mondkuchen"
Stammtisch des Ehemaligen Vereins Passau in Singapur (Anfang
September)
Erstmalig am Freitag, den 6. September habe ich (Siska) den Stammtisch
des Ehemaligen Vereins Passau's in Singapur eröffnet. Getroffen
wurde sich im Sullivan's zu einem gepflegten Ehrdinger Weissbier - zur
grossen Freude Karli´s ... Beim ersten Treffen waren wir ein illustrer
Kreis von 11 Ehemaligen, einer Mischung aus Kuwis, BWLern und Juristen.
Sogar eine Malayseirin, die in Passau English Law gelehrt hat, war mit
dabei, inzwischen mit einem Ex-Passauer verheiratet und in Singapur
lebend. Im 2 monatlichen Abstand werden wir dies nun wiederholen.
Pulau Rawa und Segeln um die malayischen Inseln der Ostküste (Mitte
September)
Um nach Pulau Rawa als auch zum Segelboot "La Desirade" zu
kommen, mußten wir erst mal 3 Stunden von Singapur Richtung Norden
an die Ostküste Malaysia´s fahren. Nach Rawa geht es dann von
Mersing mit dem Speedboat in nur einer halben Stunde. Rawa ist eine
kleine Insel mit nur einem Resort. Wir haben uns auch mal ein Kajak
ausgeliehen und sind in knapp 45 Minuten einmal um die Insel gepaddelt.
Also wirklich mini. Auf Rawa waren wir zusammen mit einem befreundeten
Pärchen: Anke und Knut. Anke und Knut sind ähnlich wie wir beide hier
in Singapur. Anke arbeitet bei der BASF und Knut hat sich hier `ne Arbeit
gesucht.
Falls mal einer Urlaub auf den malayischen Inseln machen möchte, Rawa
ist einen Abstecher wert! Die Hütten sind wunderschön am Strand gelegen
oder sogar ins Wasser gebaut. Das Wasser ist glasklar, der Sandstrand
richtig fein und man kann richtig relaxen! Schaut Euch doch am besten
die Bilder dazu an.
Segeln auf der Desirade war nochmal eine Steigerung. Wenn Ihr es mal
machen wollt hier die Internetadresse.
Wir waren zu 10 und eine richtige nette Gruppe. Aber es war nicht nur
Segeln. Zum einen wurden wir rundum verwöhnt (neben dem Skipper
war auch noch ein Koch an Board) und zum anderen konnten wir allerhand
unternehmen wie Wasserskifahren, Tauchen, Snorcheln, etc. Kurzum ein
gelungenes Wochenende!
Oktoberfest im Swiss Club Singapur's (Letztes Septemberwochenende)
Wie der Name schon besagt: ein Ableger vom Oktoberfest allerdings im
Swiss Club in Singapur. Ist zwar nicht ganz so gross, aber mindestens
genauso, wenn nicht noch etwas lustiger! Es ist schon ein wahres Erlebnis
anzusehen, wenn Asiaten von einer echten bayrischen Blaskapelle eingeheitzt
bekommen, bayrische Trinksprüche mitsingen oder Polka tanzen! Die
Kapelle aus Partenkirchen wurde extra deswegen eingeflogen. Justin,
ein Freund aus Singapur konnte immerhin nach diesem Abend die ganzen
Trinksprüche mitsingen oder gröhlen. ("Die Krüge
hoch!... Ein Prosit, ein Prosit, ...) Die absolute Steigerung waren
dann allerdings der Ententanz und die Polonaise durch's Bierzelt.
Lieben Gruß aus Singapur von
Siska und Karli