Hallo liebe Leser,
Hier wieder mal das neuste Update, was wir seit dem letzten Newsletter
im August so alles gemacht und erlebt haben
• Siska war Beginn August in Brasilien
anläßlich eines globalen BASF E-Commerce Treffens
• Mitte August - Urlaub mit Dagmar und Christian auf Bali
• Anfang September war Karli in Melbourne,
Australien anläßlich der CardsAustralasia
• Mitte September und Mitte Oktober - Karli’s
2 Geschaeftsreisen nach Peking,
China
• Ende September - Siska’s Junggesellinnen
Abschied mit den Mädels in Frankfurt
• 2. Oktober
- Hochzeit in Rinteln, Deutschland
• Anfang Oktober Hochzeitsreise nach Sri
Lanka
• Ende Oktober - Karli’s Geschaeftsreise nach Japan
und Kalifornien
Siska in Brasilien
Siska hatte Anfang August ein globales E-Commerce Treffen in Sao Paulo,
Brasilien, wo sich BASF’s regionales E-Commerce Competence Center
fuer Suedamerika befindet. Bei dieser Gelegenheit konnte sie auch einen
Abstecher nach Rio de Janeiro machen. Am besten schaut Ihr Euch die
Bilder dazu selbst an.
Bali mit Dagmar und Christian
Unmittelbar im Anschluss an diese Geschaeftsreise kamen Dagmar und Christian
in Singapur vorbei. Wir haben uns den beiden angeschlossen und zusammen
eine Woche Urlaub auf Bali verbracht. Obwohl eine Woche fuer Bali sicherlich
nicht ausreichend ist und die Vielfaeltigkeit der Insel Wochen und Monate
ausfuellen könnte, haben wir schon sehr viel in der knappen Zeit
unternommen und es hat unheimlichen Spass mit den beiden gemacht.
Zu allererst haben wir einige Tage in Ubud in einem sehr gemuetlichen
Gaestehaus verbracht. Das „Sri Sunari“ hat nur vier Zimmer
und liegt mitten im Reisfeld. Morgens haben wir das Fruehstueck auf
dem Balkon mit „Blick ins Gruene“ genossen und anschliessend
Wanderungen von dort aus unternommen. Christian hatte einen alternativen
Reisefuehrer dabei, der dazu allerhand Tips gab. Am ersten Tag sind
wir deshalb gleich mal 15km von Ubud nach Taro marschiert. Die Wanderung
war sehr schoen und interessant, da der Weg durch Reisfelder und verschiedene
Doerfer fuehrte und man so das taegliche Leben der Balinesen sehr gut
miterleben konnte. Besonders interssant war, dass pro Dorf auch die
dort ausgeübten Handwerksarten wechselten. So hat z.B. ein Ort
nur Kerzenstaender geschnitzt, im naechsten Ort hat man sich auf Steinhauerei
spezialisiert, u.s.w. Ein paar Bilder hierzu findet Ihr wieder unter
unseren Latest Pictures. Generell gehört Wandern in Asien sicherlich
nicht zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Jeder der es
sich leisten kann, fährt irgendwie. Daher haben sich die Leute
allesamt köstlich amüsiert, als wir Ihnen von unseren Vorhaben
oder schon beschrittenen Wanderungen erzählten. Auf alle Fälle
kann man sagen, daß die Menschen auf Bali äußerst freundlich
und zuvorkommend sind. Falls Ihr die Chance habt, fahrt hin, bevor wieder
ein größerer Ansturm von Touristen nach Bali zurückkehrt.
Nach knapp einer halben Woche in Ubud sind wir nach Candi Dasa an die
Kueste und haben uns dort im Hotel Alila Manggis verwoehnen lassen.
Das Alila Mangiss ist ein kleines, aber feines Hotel, das zum Erholen
genau das Richtige ist. An einem Tag haben wir auch einen kleinen Ausflug
in den Norden nach Tulamben unternommen, wo das Wrack des 2. Weltkriegsfrachters
Liberty nur 30 Meter vor der Küste liegt. Das Tauchen dort ist
phänomenal! Seht Euch ein paar Bilder davon an.
Unweit von Candi Dasa liegt auch die Fledermaushöhle Goa Lawah,
ein Ort, der von Buddisten verehrt wird und wo sich tausende von Fledermäusen
am Tage ausruhen - etwas spukig und vor allem ein fürchterlicher
Gestank! Die Höhle ist wohl über tausend Jahre alt und ist
für das Jenseits betreffende Tempelrituale wichtig. Nach der Legende
reicht die Höhle etwa 30 km in die Berge und beherbergt eine riesige,
einem Drachen ähnliche Schlange, Basuki, die sich von Fledermäusen
ernährt.
Eine andere Sache die auf Bali sehenswert ist, sind der Pura-Ulun-Danu-Bratan
Tempel am Bratan See im Landesinneren. Unmittelbar neben dem Bratan
See liegen auch die Seen Buyan und Tamblingan. Man kann eine schöne
Wanderung von dem einen zum anderen See unternehmen, aber nehmt Euch
auf jeden Fall einen Führer, der die Wälder dort kennt. Wir
waren anfangs am Zweifeln, ob wir einen Führer bräuchten oder
nicht. Letztenendes hat es sich allerdings als klug herausgestellt,
einen anzuheuern. So genau war dann die Beschilderung (nicht vorhanden)
und/oder Christians alternativer Reiseführer doch nicht, auch wenn
wir allerhand alternative Ziele darin fanden, wie z.B. eine Erdbeerfarm,
die uns dann eine Führung zu ihrer Kühltruhe gaben.
Eine Sache noch, falls Ihr versucht seid, den Botanischen Garten in
Eka Karya anzusehen, spart Euch das Geld und die Zeit. Macht lieber
einen Abstecher in den Botanischen Garten in Singapur, wenn Ihr uns
besuchen kommt. Eka Karya war echt enttäuschend, dafür aber
amüsant, denn unsere Blumen sind auch oft so vertrocknet!
Für alle Kunstliebhaber ist Bali schon deshalb eine Reise wert,
da man sehr viel Kunst zu sehen und selbstverständlich auch zu
kaufen bekommt.Werke von D.N.Bali sind gross im Kommen...Wenn man dann
noch wie Christian den Satz "Ich hätte gerne 300 Stk. davon"
auf indonesisch kann, wird es besonders günstig!
Karli in Melbourne, Australien
Bei meinem letzten Aufenthalt in Melbourne hatte ich noch ein Zeitfenster
von einigen Stunden, das mir ermöglichte, das gerade fertiggestellte
ACMI Gebäude am Federation Square anzusehen. ACMI oder Australian
Center for the Moving Image ist eine Stiftung, die sich mit allen Varianten
der Filmkunst auseinandersetzt. Es gibt ein Museum, das frei zugänglich
ist. Besonders beeindruckt haben mich allerdings das Gebäude und
der Platz als solche, die von dem amerikanischen Architekten Donald
Bates und dem Australier Peter Davidson geplant wurden.
Peking, China Mitte September
Mitte September musste ich dann für zwei Tage zu einer Konferenz
nach Peking. China will ab nächstem Jahr elektronische Personalausweise
in Kartengröße einführen. Ein Projekt mit einem Potential
von 1,2 Milliarden Ausweisen (Karten) will sich natürlich keiner
entgehen lassen. Viel Zeit neben der Konferenz blieb wie üblich
nicht, aber für ein paar nette Fotos vom Sommer Palast und Platz
des himmlischen Friedens (Tiananmen Square) hat's gereicht.
Siska's Junggesellinnenabschied
Siska's Freundinnen und frühere Studienkolleginnen konnten Siska
nicht so einfach in die Ehe entlassen, ohne sie gebührend mit einer
"Hens Night" zu verabschieden. Was kultiviert mit einem literarischen
Spaziergang durch Frankfurt begann, wurde mit dem Laufe des Abends immer
lustiger, so daß Bilder wirklich mehr als Worte sagen ...
Unsere Hochzeit am 2. Oktober
Nach dem Motto "Die schönsten Erinnerungen sammelt man immer
zu zweit" (Luise Rinser) haben wir am 2. Oktober standesamtlich
in Rinteln im engsten Familienkreis geheiratet. Gerade die letzten beiden
Jahre in Asien haben wir unheimlich viele Erinnerungen gesammelt, die
uns besonders eng zusammenschweißen. Verheiratet ist es gleich
noch schöner!
Hier noch eine kleine Anekdote:
Siska war bereits 3 Wochen vor der Hochzeit geschäftlich in Deutschland.
Mein Flug ging aufgrund der gewählten Fluggesellschaft Emirates,
die uns auch die Heimreise über Sri Lanka ermöglichte, mitten
in der Nacht von Singapur, präzise gesagt 3:25 Uhr morgens, das
dachte ich auf jeden Fall. Da Siska die Tickets gebucht hatte, war Ihre
Handynummer auch die einzige Kontaktnummer des Reisebüros. So kam
es wie es kommen musste: Mein Flug wurde 2 Std. vorverlegt, ohne daß
ich etwas wußte und Siska's Handy war ungeladen und ausgeschaltet
in Deutschland.Glücklicherweise hatte Siska dann aus Vorsehung
Ihre Mailbox abgehört und mich unmittelbar daraufhin aus meinem
gesunden Schlaf gerissen. Das war knapp eine Stunde vor Abflug. Langer
Rede kurzer Sinn - ich war 5 Min. vor closing am Check in Schalter und
bin noch mitgekommen. Unsere Hochzeit mußte also so kommen!!!
Hochzeitsreise nach Sri Lanka
Unsere Reiseroute in Sri Lanka führte nach einem Tag Aklimatisieren
in Mt. Lavinia südlich von Colombo ins Landesinnere. Wir begannen
mit Sigiriya der spektakulären Felsenfestung und Polonnaruwa, um
Überbleibsel der indischen Chola Dynastie einer Hochkultur im 12
Jahrhundert n.Ch. anzusehen. Von dort ging es weiter nach Kandy, wo
noch ein Relikt von Buddha nähmlich einer seiner Zähne im Dalada
Maligawa (Temple of the Tooth) aufbewahrt wird. Durch dieses Relikt
ist Kandy einer der wichtigsten Wallfahrtsorte für gläubige
Buddhisten und jeden August findet eine großartige Prozession statt.
Unweit von Kandy befinden sich auch Tee- und Gewürzplantagen, die
auf der ToDo Liste eines jeden Sri Lanka Reisenden stehen. Es war vor
allem interessant, die Teefabriken zu besichtigen und zu erfahren, wie
sich unterschiedliche Teesorten eigentlich unterscheiden. In Sri Lanka
(früheres Ceylon) wird der gute Ceylon Tee auch immer noch handgepflückt,
um höchste Qualitätsstandards erfüllen zu können.
Ein weiteres "Must" für Sri Lanka ist das Elefantenweisenhaus,
das sich um junge verwaiste Elephanten kümmert. Man kann Elephanten
dort z.B. beim täglichen Bad im Fluss oder bei einer der drei täglichen
Fütterungen zusehen. Richtig drollig sind die ganz Jungen , wobei
es trotzdem nicht so angenehm sein dürfte, wenn einem so ein Jungelephant
auf die Füsse steigt (was aber nie passiert). Nach all der Kultur
und den Strapazen der Fahrerei (man kommt in Sri Lanka nur sehr mühselig
vorwärts), haben wir die Woche romantisch und gemütlich im
Hotel Saman Villas in der Nähe von Bentota ausklingen lassen.
Geschäftsreise nach Japan und Kalifornien
Im Anschluß an unsere Hochzeitsreise ging es bei mir gleich mit
einem engen Programm weiter. Zuerst nochmal nach Peking anläßlich
einer Messe, anschließend eine Woche Japan, um bestehende Distributoren
zu schulen und um Neue zu finden und von dort weiter zu unserer Firmenzentrale
in Kalifornien. Da ich vor meiner Weiterreise in die USA das Wochenende
bei Mette und Axel in Tokyo verbringen konnte, habe ich auch einige
Bilder mitgebracht.
In Tokyo war ich z.B. in Ginza einem Viertel, das für Shopper
interessant ist, das aber auch gleich neben dem Kaiser Palast liegt.
Falls Ihr mal Ginza durchstreift, stellt auf jeden Fall sicher, daß
Ihr auch das Sony Gebäude anseht. Hier werden neben den neuesten
Gadgets aus dem Hause Sony auch mgl. zukünftige Prototypen gezeigt.
Die Kombination aus Hochhäusern auf der einen Seite und einem riesigen
Palastgarten mit Gebäuden aus der Edo Dynastie im 17. Jhd. macht
den gewissen Flair vom Ginza aus. In der Nähe Ginza's liegt auch
der Tsukiji Central Fischmarkt - einer der größten Fischmärkte
weltweit. Hier werden ab früh 3 Uhr frische Fische aus allen mgl.
Regionen und Ländern versteigert. Ich hab es zwar nicht so früh
auf den Markt geschafft, doch das hektische Treiben morgens um 8 Uhr
war auch noch beeindruckend.
Neben Ginza bin ich noch mit Axel durch Shinjuku geradelt und war auf
dem Shinjuku Metropolitan Government Gebäude, das bei klaren Sichtverhältnissen
einen tollen Blick über die Stadt hinweg bis zum Mt. Fuji ermöglicht.
Leider war die Sicht nicht so gut an diesem Tag. Man merkt übrigens,
daß es Japan seit längerem wirtschaftlich nicht so gut geht.
Unmittelbar neben dem hochpolierten Finanzviertel Shinjuku campen Penner
in einem Park unter Plastikplanen.
Samstagmorgen waren wir im Meiji-Jingu Schrein und haben verschiedene
traditionelle Hochzeitsprozessionen gesehen. Wußtet Ihr übrigens,
wenn Japaner Hochzeitsfotos schießen, soll nicht gelacht werden?
Contenance ist gefragt! In Aoyama, dem Stadteil, in dem auch der Meiji-Jingu
Schrein liegt, findet Ihr auch das 2003 fertig errichtete Prado Gebäude.
Ein wahres architektonisches Meisterwerk!
Am Sonntag sind Axel, Leon und ich auf die Tokyo Motorshow gezogen.
Am meisten haben mich dort nicht die neuen Autos beeindruckt, sondern
die Tatsache, daß Japaner mit riesigen Zoomobjektiven bewaffnet
losziehen, um Standhostessen leicht bekleidet posierend zu fotographieren.
Manche Kulturen geben uns einfach Rätsel auf !!!?
Eine Sache, die Ihr auch in Tokyo machen müßt, ist den Verkehrs-
oder Fußgängerfluß an großen Kreuzungen zu beobachten.
Axel und ich haben dass z.B. bei Shibuja gemacht. Shibuja ist ebenfalls
ein "In-Stadtviertel", das stark von Jugendlichen besucht
wird. Entsprechend gefüllt sind die Straßen und Gehwege dort.
In dem Moment, in dem die Fußgängerampel auf grün schaltet,
kommen an jeder Kreuzungsecke Fußgänger aus vier unterschiedlichen
Himmelrichtungen an und die Mitte der Kreuzung scheint total überfüllt.
Wie im Ameisenhaufen!
Am Montagmorgen ging mein Flug weiter nach Los Angeles. Dort hatte
ich zwar nicht die Zeit, zu fotographieren, doch ich kann Euch sagen,
daß die Buschfeuer, die in Kalifornien wüteten schon von
weitem aus dem Flugzeug sichtbar waren und am ersten Tag regnete es
richtig Asche. Am darauf folgenden Tag hatten wir während unseres
Meetings sogar ein kleines Erdbeben.
Richtig ereignisreiche Gegend kann man sagen!
Glücklicherweise kann nichts Derartiges hier in Singapur passieren!
Liebe Grüsse und bis zum nächsten Mal
Siska und Karli